Freude am Wohnen - Malerei, Collage & Skulptur Christina Gay vom 30.1.2015 | bis 27.02.2015

Kurz vor Februarbeginn lädt die Michaela Helfrich Galerie in Berlin-Neukölln zur Schau von Christina Gay ein und zeigt, ganz im Sinne ihres Galerieschwerpunktes der Malerei und Skulptur, unterschiedliche neuere Formate der Meisterschülerin der Staatlichen Akademie in Karlsruhe. 


Christina Gay, 2014, O.T. , Mischtechnik, Durchmesser 120 cm

Dazu gehören Papierarbeiten in Mischtechnik, auch Großformate, Collagen und Skulpturarbeiten. Über “ informell bis installativ ” fasst es Gay charmant kurz.
Die Werke der jungen Frau sollen kein harmonisches Ganzes stellen, geradezu passen sie nicht zusammen. Zueinander gesetzt im Raum stoßen sie an und widersprechen dem sauber - unbelebten Geschmack einer “schönen” Wohnungs-Kulisse. Das macht die Ausstellung mit dem amüsanten Titel “Freude am Wohnen” so reizend.



Christina Gay,2014, O.T. , Aquarell auf Papier, 28 x 35 cm

Schrill und lustvoll fressen sich leuchtende Farbreste aus nebulösen Bildgründen. Destruiert bis unkenntlich zeichnen sich Gesichter ab, entstehen im Zwischenraum von abstraktem Gestus und Figuration. Skurrile Details und Bruchstücke locken die Blicke auf sich und zerschneiden den weißen Einheitsraum.

Ausstellungseröffnung: 30. Januar
Einlass zur Vernissage um 18 Uhr
Ausstellungsdauer 30. 01. - 27. 02. 2015

Thomas Gatzemeier Himmel & Leib Malerei und Grafik 18.10 – 22.11.2014

Keiner Schule und keinem Stil zugehörig sind die Werke Gatzemeiers von einer Doppelnatur geprägt, dem Apollinischen und Dionysischen, dem Eros und Thanatos. Die virtuose Beherrschung der Techniken der Zeichnung und Malerei verdankt er seiner Ausbildung. Er erlernte - das heute ausgestorbene - Handwerk eines Schrift- und Plakatmalers, bevor er an der HGB Leipzig Grafik und Malerei bei seinen Lehrern Arno Rink und Volker Stelzmann studierte. 
Damals eine „Akademie des 19ten Jahrhunderts“ mit Fächern wie Anatomie und Perspektive, heute eine unter vielen Akademien Deutschlands. Schon bevor er 1986 aus der DDR ausgebürgert wurde, entledigte er sich der Fesseln des rein Akademischen und öffnete in teilweise eruptiven Malorgien seine klar strukturierten Kompositionen. Jedoch widerstand Gatzemeier dem genialischen Gestus und baute seine Bilder Schicht um Schicht zu einem organischen Farbkörper. Die Figur ging selten verloren und war auch in diesen teilweise abstrakt erscheinenden Malereien immer Ausgangspunkt und Impuls seiner Arbeit. Nach diesem exzessiven Ausflug in die Welt von Körperphantomen und konvulsivischen Farbgebilden wurden seine Bilder klarer und die Zeichnung erobert sich den Raum zurück.


Thomas Gatzemeier Die Gärtnerin 2009 oil on canvas 160 x 100cm  
Eduard Beaucamp, der Doyen der deutschen Kunstkritik, schreibt: „Ende der neunziger Jahre klären sich die meist dunklen, brodelnden Farbfelder zu lichten Himmelsräumen auf. Die Figuren schälen sich aus dem doppeldeutigen Untergrund heraus und haben nun ihren Auftritt auf ausgeleuchteten Bildbühnen der Renaissance, des Manierismus und des Barock. Auf die wilden Dionysien folgt ein fast schlackenloser, schattenfreier, apollinischer Klassizismus, der sogar Ingres ins Visier nimmt.“

Horst Kistner
Gatzemeier beschäftigte sich intensiv mit den Zeichnungen des Manieristen Pontormo und entwickelte an Hand zahlreicher Modellstudien Kompositionen von verschlungenen Leibern, die, zum Teil freischwebend im Raum, ein Gefühl des Losgelöstseins vermitteln. Nicht fallend und nicht aufsteigend. Der Impuls war ein Altarbild-Auftrag im Jahre 2002. Im hohenlohischen Crailsheim-Onolzheim schuf Gatzemeier ein außergewöhnliches figürliches Altarbild von über 60 qm. An die 70 nackte Leiber erobern sich - im Motiv einer Auferstehung - den Himmelsraum. Erst heftig umstritten ist es heute eines der meistbesuchten zeitgenössischen Kunstwerke im kirchlichen Raum.

2010 erschien der von Thomas Gatzemeier 1983 begonnene Roman „Der Sekretär“. Es folgten ein Band Erzählungen und 2012 der Roman „Morgen wird alles zum guten Ende kommen“ der 2014 auch als Taschenbuchausgabe vom Mitteldeutschen Verlag herausgebracht wurde. Rezensenten heben Realismus und Detailreichtum seiner Schreibweise hervor. Gatzemeier begreift sein Schreiben als Malerei mit anderen Mitteln. Nach der Ausstellung des Projekts „17 Plastiken“ 1994 im damaligen Reichtag Berlin - einer Arbeit in Reaktion auf die rechtsradikalen Morde im Jahr 1992 –
ist Gatzemeiers Ausstellung in der Michaela Helfrich Galerie die erste Präsentation seiner Gemälde in der Stadt.

Gatzemeier hat zu seiner Ausstellung einen Lichtbildner der alten Schule, den Fotografen Horst Kistner eingeladen, der in Anlehnung an sein Bild „Die Gärtnerin“ Fotografien ausstellt. Die Verbindung zu seiner Arbeit ergibt sich durch eine ähnliche malerische Inspiration und dem Impetus des Melancholischen. Seine sinnlichen, oft auch melancholischen Kompositionen sind einzigartige mit Licht gemalte Fotografien.
Thomas Gatzemeier Le Ciel 2007 oil on canvas 180 x160cm

Horst Kistner, 1969 in Würzburg geboren, erlernte den Beruf Fotografen an der 1866 gegründeten Berufsfachschule Lette-Verein in Berlin. Danach arbeitete er 22 Jahre als Food- und Werbefotograf für Verlage wie GU, Bertelsmann und Time Live in London. 2010 beendete er die Karriere als Auftragsfotograf und widmet sich seinen Leidenschaften. Er sammelt Oldtimer und Vintage Möbel. 2013 baut er die erste Installation aus gesammelten Möbeln und fotografiert in ihr ein Modell. Im gleichen Jahr hat er eine erste Ausstellung in Paris. Kistner ist eine Ausnahmeerscheinung der deutschen Fotokunst.
Das hell-dunkel seiner Kompositionen hat einen engen Bezug zur klassischen Malerei. An Caravaggio und Rembrandt schult Hort Kistner sein Auge. Motivisch inspirieren ihn die amerikanischen Filme der 1950er Jahre aber auch Alfred Hitchcock. Unübersehbar ist der Einfluss der Maler des amerikanischen Realismus, insbesondere der des nicht nur durch sein Bild „Nighthawks“ weltberühmt gewordenen Malers Edward Hopper.
Thomas Gatzemeier
Himmel & Leib
Malerei und Grafik
Fotografien von Horst Kistner
18.10 – 22.11.2014
Michaela Helfrich Galerie – Berlin


ZWEI . TWO . DOS Klaus Berends, Gilbert Brohl vom 19.9.2014 | bis 12.10.2014

Klaus Berends (* 1958 in Papenburg) lebt und arbeitet auf Fuerteventura und in Berlin. Mit seinen Bildern, Objekten, Skulpturen und Installationen findet eine ständige Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen, ökonomischen, ökologischen, soziologischen, religiösen und historischen Bezügen statt, um nur einige der vielstimmigen Kategorien zu nennen.

Klaus Berends, Luftreserve, Stahlcorpus, Luftschlauch, Protokoll von Kyoto, 80x80x130 cm


Ein sehr bewegendes Thema, das Berends seit längeren beschäftigt, ist das Thema Luft. So sind wir dann bei dem "Protokoll von Kyoto" und deren Nachfolgern angelangt.
Einige Staaten sind immer noch nicht bereit, trotz der wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich der "2 Grad Celsius Marke" dieses Protokoll zu ratifizieren. Folge, es werden keine - nicht genügend Luftreserven geschaffen, ganz zu schweigen von dem was sich in den "Megapolen" auf dieser Erde abspielt. Im Grunde genommen ist das Nicht-Ratifizieren von Regelungen zum Erhalt und Schutz der Luft ein terroristischer Akt gegen die Bevölkerung und dem Menschen im Allgemeinen. Länder und Staaten, die bewusst die eigene oder angrenzende Bevölkerung auf diese Art und Weise "vergiften", gehören angeklagt - es handelt sich um einen Verstoß gegen die Menschenrechte. 



Klaus Berends, Warten auf Luft, Mischtechnik auf Papier, 21x29 cm, 2009
All diese Beweggründe und Überlegungen haben zu dem Konzept der Luftreserven geführt. Materialien wie Fundobjekte, oder geschaffene Volumen und Strukturen kombiniert mit Luftschläuchen werden zu LUFTRESERVEN, als metaphorischer Protest gegen die weltweite Umweltpolitik mit ihren unkalkulierbaren Folgen, die uns tatäglich präsentiert werden und bedrohen.

Klaus Berends: 1958 geboren in Papenburg, lebt seit 1986 auf Fuerteventura. 1982-1986 Studium Hochschule für Musik und Kunst in Bremen. Seit 2003 mit Atelier in Berlin.

Gilbert Brohl, Funny Place, 2014, 50x40cm, Oel und Spray auf Leinwand

Gilbert Brohl (* 1983 in Berlin) erschafft in seinen meist großformatigen Gemälden eine ungewöhnliche, surreale Szenerie in imaginären, mystischen Landschaften. Hierbei geht es im Besonderen um eine düster- romantische Atmosphäre, welche den Einklang zwischen Dystopie und der Ästhetik des Zerfalls schaffen. Brohl bedient sich neben der klassischen Ölmalerei einer der Street-Art entlehnten Graffiti-Schablonentechnik, um eine Verknüpfung von Tradition und Moderne zu erzielen. Die aktuelle Werkreihe setzt Personen, Personengruppen oder verlassene Gebäude in einen anderen Kontext, wobei jedes Gemälde seine eigene Geschichte in einer magischen Welt erzählt, welche oft auch die reale Welt widerspiegelt. 

Gilbert Brohl, Funny Place, 2014, 50x40cm, Oel und Spray auf Leinwand







L'Esprit de Berlin-Talking Saint Tropez 9 August - 21 August, Lavoir Vasserot, Saint Tropez



Since the historic fall of the wall almost 25 years ago, Berlin increasingly becomes the metropolis known all over the creative world, just like the warm summer breeze in Saint-Tropez...but that's only one more reason for Berlin gallery Michaela Helfrich and ART KONTAKTER INTERNATIONAL to present from the 9th to 21 August 2014 the latest works spanning three generations of artists, from past to present in Exhibition Hall Lavoir Vasserot at the city heart of Saint-Tropez,
By means of performative interventions Berlin's ART INTERNATIONAL KONTAKTER will provide a festive encounter of Berlin's creative progression to the tourists and art lovers alike, all amongst the living breathing myths of Saint-Tropez. A sure to be talk of the town exhibition and one not to be missed!


Exhibitioning artists:
 Bernhard Ailinger, Ann Besier, Anna Borowy, Thomas Gatzemeier, Pina Rath, 
Jodd von Schaffstein, Konstantin Schneider, Till David Trillsam and Gerard Waskievitz






Vernissage Le samedi 9 aout 2014 à partir de 19 heures
LAVOIR VASSEROT
1 Rue Joseph Quaranta, Saint-Tropez
Exposition du 10 au 21 aout 2014
Vernissage le 9 Août 2014 à 19h00,
Ouvert tout les jours, Horaires: 11h00 – 14h00 / 16h00 – 22h00



"Zwei Wohnungen - One Trip" Alex Schilow 26 April 2014 bis 13 Mai 2014

Die erste Zeichnung in der Geschichte der Menschheit war der Abdruck einer Hand, die mit Ruß beschmutzt war. Die Wand der Höhle hat es aufbewahrt und durch die Jahrhunderte getragen als Beweis der Anwesenheit des Menschen, der auf dem glatten Stein imprägniert war. Seit dieser Zeit ist viel geschehen, die Tendenzen und Technologien änderten sich, der Mensch lernte, seine Realität auf den Bildern, Fotos und im Kino darzustellen, um diese zu speichern.
Und außer diesen gerichteten, bewussten Versuchen gibt es Anderes, welches unbemerkt und unterschätzt bleibt. Haben Sie jemals die Steinstufen des altertümlichen Tempels gesehen, die abgenutzt und unter den Füßen von tausenden von Pilgern gebogen sind? Bestimmt. Die Empfindlichkeit des Steines ist mit der Empfindlichkeit des Fotofilms nicht vergleichbar, doch konnte auch der Stein die zum Tempel kommenden Menschen auf seine eigene Weise abbilden. Es war nur eine Frage der Zeit; das «Bild» kam in Hunderten von Jahren heraus. Daher sind alle Objekte um uns herum, sogar unsere Alltagsgegenstände, im Prinzip auch Fotografien, unsere Abdrücke. Sie nehmen unsere Anwesenheit auf, unsere Gewohnheiten, unsere Schicksale. Und mit der richtigen Entwicklungsmethode können diese aufgenommenen «Bilder» auch gesehen werden. 

  Der bildende Künstler Alex Schilow weiß um dieses Geheimnis. Er beobachtet ausgesuchte Gegenstände in einem anderen, außergewöhnlichen Winkel und findet schließlich ihren "Negativfilm". Mit Hilfe von verschiedenen Grafiktechniken wie der Monotypie und der Lithographie; der Technik «der trockenen Nadel» macht er uns diese Bilder sichtbar. Sorgfältig sind die Gegenstände, die Träger der Information über ihre Besitzer aussortiert worden und der Autor hat die Existenz von konkreten Menschen wieder aufleben lassen, Menschen, die zu verschiedenen Zeiten gelebt haben und in verschiedenen Ländern (Russland und Deutschland) zuhause waren. Aus verschiedenen sozialen Schichten, jedoch über die gegenständliche Welt vereinigt, sind diese Abbilder dokumentarische Beweise der Existenz von unbekannten Menschen.

 Diese Abbildungen gehören zu der kompositorischen Grundlage der Ausstellung «Zwei Wohnungen. One Trip.»  und wurden in der Planung und Ausführung speziell für die Galerie von Michaela Helfrich in Berlin-Neukölln im April 2014 «entwicklt». Der Ausstellungsraum besteht aus zwei Zimmern, in jedem Raum sind Menschen unsichtbar anwesend, die in familiären Verhältnissen zu einander stehen. In erstem Zimmer wohnt eine russische Familie, jene fast vergessenen Nachbarn aus der sowjetischen Kindheit des Autors. Im zweiten Raum lebt eine moderne deutsche Familie, die ihm während seiner Reise durch Deutschland begegnet ist.
Es gibt aber noch einen weiteren Aspekt: die Galerie und die Ausstellung ist auch ein Raum, indem sich mehrere Gegenstände befinden. Die Ausstellung wird am Ende ihrer Präsentationszeit ihre Informationen sowohl über die Besucher als auch über den Autor speichern und aufbewahren. Und genau dieser Effekt erfüllt die Vision und das erhoffte Ergebnis für den Künstler Alex Schilow.Schilow hofft vor allem auf diese nachhaltigen «Erinnerungen», denn es könnte seine letzte Reise nach Deutschland und nach Europa sein, wenn die Staatsgrenzen von Russland, wie vor vielen Jahren, bald geschlossen sein könnten.Begleitet wird die Ausstellung durch den russischen Filmregisseur und Künstler P. Dzogaba mit seiner Videoinstallation „Mach mir ein Bild“.  Hier arrangiert er seine in 2014 gesammelte Filmausschnitte, die aus leeren Häusern der Welt in Moskau - Mexico – Berlin“  das Ausstellungsthema von Schilow gleichwohl zentrieren.
Beide Künstler leben in Moskau und sind während der Ausstellungszeit nach Verabredung in der Galerie zu treffen.

Schüsse, Hände, Knetekuchen, Jens Kloppmann

Seit Jahren überrascht der Berliner Konzeptkünstler Jens Kloppmann mit Arbeiten in unterschiedlichsten Materialien und Medien. Bei Michaela Helfrich zeigt er unter anderem erstmalig die großformatige Installation „verso pollice“, die sich mit öffentlicher Kritik und Urteilsbildung auseinandersetzt


Jens Kloppmann, Bullet Hole, Gipsabguss, 2011, Fotograf Uwe Walter 

„JENS KLOPPMANN ist ein vielfältiger, unberechenbarer Künstler, der sich von der Arbeit an Bildern von Diktatoren mit Tieren entspannt, indem er Abdrücke von Einschusslöchern in Berliner Hausfassaden nimmt und sie in Gips reproduziert. Oder Herbert Wehner aus dem Gedächtnis zeichnet. Seine Arbeiten haben etwas Außerirdisches, auf mich wirken sie immer wie die Versuche von Aliens, sich unauffällig einzuklinken.

(Sven Regener:: „Das alles kommt mit – aus dem Wohnzimmer in die Schweiz und zurück“, Katalog zur Ausstellung „Velvet – Element of Crime“, Fondation Beyeler/Act Entertainment, Basel, 2013)

Jens Kloppmann,"verso pollice", Installation, 2013 

Michaela Helfrich Galerie

Herrfurthstraße 29, 12049 Berlin-Neukölln
(+49) 030 62988990
49 (0)176-392 666 11

Opening hours: Dienstag – Freitag 16 - 20 Uhr / Samstag 14 - 20 Uhr und nach Vereinbarung


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Jens Kloppmann: shots, hands, plasticine cake
Michaela Helfrich Gallery, 19.10.2013 - 16.11.2013



The Berlin based concept artist Jens Kloppmann surprises for years with works in a variety of materials and media. At Michaela Helfrich Gallery he shows among other things the first time a large sized installation “verso police” that deals with public criticism and judgment.



“In his art work Jens Kloppmann selects collective memories and comments on them as fretsaw silhouettes, as photographed-, painted- and sculptural montage pieces and as actionist projects - to place these memories on a new and abstract plane.”, Kathleen Rahn: Article for the catalogue "The Far Side",ed. Kunsthalle Fridericianum Kassel 2006

Jens Kloppmann,Marcel Duchamp Laubsägefigur, Sperrholz, gebeizt, 2006 



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